druckgrafik

formundzeichen   |   bildundobjekt   |   konzeptundspiel

Grundlage der bildnerischen Arbeiten sind Fotografien und Zeichnungen, deren Motive aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgelöst und durch ein spezielles Druckverfahren in eine symbolhafte, grafische Größe umgewandelt werden.
Durch diesen Umwandlungsprozess vom Foto zum Druck und eine damit verbundene Vereinfachung verliert das Bildmotiv nicht nur seinen dokumentarischen Charakter, die abgebildete Gegenständlichkeit der realen Welt wird in abstrakte, elementare Zeichen umgewandelt.
Darüber hinaus tauchen auch zeichen- und schattenhafte, figurative Elemente auf. Was hierbei zählt, ist die menschliche Geste, losgelöst von einem bestimmten Ort, einer konkreten Zeit, einer bestimmten Person.
Auch Textblöcke und Schriftzeichen fügen sich ebenso ein wie freie Symbole und dienen in ihrer Gesamtheit dem Aufspüren von Zeichen, die als Chiffren der Natur, der Zeit und des Menschen lesbar gemacht werden.
Kompatible Formate und Farben ermöglichen Bildreihungen dieser Bildelemente, denn das Fragmentarische verleitet zu Ergänzung und verweist auf Komplexität und Fülle. Es entsteht eine Verdichtung von Lebensspuren, in der sich abstrakte und konkrete Metaphern aufeinander beziehen und kommentieren, aber in ihrer Offenheit und großzügigen Gestaltung Freiraum bieten für eigene Interpretation und Spurensuche.


objekte

strukturundform   |   formundraum  |  konsequenzundvielfalt

punktuelle, lineare, flächige Strukturen

aus dem punkt erwächst die linie
die linie definiert die fläche
die flächen bilden die form
die form will in den raum

Bei der Erstellung meiner aus verschiedensten Materialien geschaffenen Objekte wende ich konsequent das Prinzip der Wiederholung an.  Daraus ergeben sich organisierte Formen, die lebendig anmuten und in Beziehung zu anderen Organismen oder Bildgruppen spannungsreiche Kombinationen ergeben = ein Würfel hat 6 Seiten.